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Schützen Sie Ihre Mitarbeiter vor Passivrauch

Setzen Sie den Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz professionell um, treffen Sie Brandschutzmaßnahmen und verringern Sie die Feuergefahr durch das Rauchen. Kennzeichen Sie das allgemeine Rauchverbot durch Schilder wie "Rauchen verboten" oder in der englischen Version "No Smoking". Zur Ausstattung der Raucherzone in Ihrem Unternehmen finden Sie bei SETON die passenden Schilder sowie Aschenbecher oder Abfalleimer.

Rauchverbot in der Schweiz ab 1. Mai 2010

Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen

Mit dem Bundesgesetz gilt in geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder mehreren Personen als Arbeitsplatz dienen, ein absolutes Rauchverbot.

Das Gesetz versteht unter öffentlichen Räumen:

  • Gebäude der öffentlichen Verwaltung
  • Spitäler und andere Gesundheitseinrichtungen
  • Kinderheime, Altersheime und vergleichbare Einrichtungen
  • Einrichtungen des Straf- und Maßnahmenvollzugs
  • Bildungsstätten
  • Museums-, Theater- und Kinoräumlichkeiten
  • Sportstätten
  • Restaurations- und Hotelbetriebe
  • Gebäude und Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs
  • Verkaufsgeschäfte und Einkaufszentren

Ausnahmen bilden speziell gekennzeichnete Raucherräume nach Artikel 2 Abs. 2 und 3 und ebenfalls speziell gekennzeichnete Raucherbetriebe nach Artikel 3, in denen auch Arbeitnehmer beschäftigt werden dürfen, sofern sie ihr ausdrückliches Einverständnis geben.

Verordnung zum Schutz vor Passivrauchen

Die Verordnung konkretisiert insbesondere die Anforderungen an Raucherräume und Raucherbetriebe (max. 80 qm).

So wird festgelegt, dass solche Räumlichkeiten von anderen Räumen abgetrennt sind, dass kein Rauch aus ihnen in andere Räume dringt, sie gut belüftet sind, nicht als Durchgang in andere Räume dienen und über eine selbsttätig schließende Tür verfügen.

Darüber hinaus müssen sie eindeutig als Raucherräume oder -betriebe gekennzeichnet sein.

Kantonales Recht

Nach Artikel 4 des Gesetzes dürfen die Kantone strengere Vorschriften erlassen. So sind beispielsweise in 14 Kantonen (AR, BE, BL, BS, FR, GE, GR, NE, SG, SO, TI, UR, VD, VS, ZH) Raucherbetriebe komplett verboten. In 8 weiteren Kantonen dürfen keine Arbeitnehmer in Raucherräumen (den sogenannten Fumoirs) beschäftigt werden.

» Weitere Informationen beim Bundesamt für Gesundheit (BAG)

16 Artikel

Fachbeiträge Gesundheitsschutz

Infektionsschutz am Arbeitsplatz: Wichtige Regeln für die neue Corona-Normalität am Arbeitsplatz

28.05.2020 06:50

Schrittweise werden aktuell die Beschränkungen des Lockdowns zurückgenommen. Das gilt nicht nur für Kinos, Theater oder Restaurants, sondern auch für die Arbeitsplätze. Die Menschen kehren langsam aus dem Homeoffice in die Büros zurück. Das Infektionsrisiko steigt dadurch deutlich. Umso wichtiger ist es daher, dass sich alle an die Regeln für einen bestmöglichen Infektionsschutz halten, damit die befürchtete zweite Infektionswelle vermieden wird. Dies gilt natürlich auch für diejenigen, die trotz des Lockdowns an ihren Arbeitsplätzen weitergearbeitet haben. Die Bundesregierung hat dazu einen neuen Arbeitsschutz Standard empfohlen, der folgende Eckpunkte umfasst.


Sitzen macht krank – was monotones Sitzen mit unserem Körper macht

06.11.2019 01:00

In der griechischen Antike hat der Philosoph Aristoteles den Menschen als das „politische Tier“ definiert. Heute würde man ihn eher als „sitzendes Tier“ beschreiben. Wir sitzen und sitzen und sitzen. Im Büro, im Auto, im Bus, in der Bahn. Und selbst in der Freizeit sind wir immer länger vor Bildschirmen aller Art. Die Deutschen sitzen laut der „Venen-Liga“ mittlerweile rund siebeneinhalb Stunden jeden Tag. Dabei ist der gesamte Stütz- und Bewegungsapparat des Menschen nicht fürs Sitzen gemacht und seine Wirbelsäule erst recht nicht. Zwischen den Wirbeln liegen die Bandscheiben und dienen unter anderem als Stoßdämpfer. Sie bestehen aus Bindegewebe mit einem elastischen Faserring außen und einem weichen Kern. Die Bandscheiben brauchen wie alle Körperzellen Nährstoffe, die sie sich nur verschaffen können, wenn sie regelmäßig be- und entlastet werden. Werden sie entspannt, saugen sie sich voll wie ein Schwamm, wenn sie belastet werden, geben sie wieder Flüssigkeit ab. Dazu muss sich der Mensch aber bewegen. Tut er das nicht, werden die Bandscheiben auf Dauer spröde und rissig.


Frist abgelaufen: Arbeitsplatzgrenzwert für Staubpartikel

22.03.2019 11:51

Wer an seinem Arbeitsplatz bohrt, fräst, schleift, wer einen Sack Zement aufreißt oder den Boden kehrt, kommt mit Stäuben in Berührung. Auch der beim Schweißen entstehende Rauch oder der Farbnebel in der Lackiererei werden als Staub bezeichnet. Viele dieser Stäube sind gesundheitsgefährdend. 20 dadurch verursachte Krankheiten sind verzeichnet in der Liste der anerkannten Berufskrankheiten der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, darunter die Silikose (Quarzstaublunge) oder der durch Asbestexposition verursachte Lungenkrebs. Stäube sind feine, in der Luft schwebende sichtbare oder unsichtbare Partikel. Deren Größe wird in millionstel Millimeter (µm) gemessen. Sie werden unterteilt in eine E-Fraktion und eine A-Fraktion. „E“ steht für „einatembar“ und „A“ für „alveolengängig“. Letztere sind noch deutlich wesentlich feiner und können bis zu den Lungenbläschen (Alveolen) vordringen. Für beide Fraktionen schreibt die Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 900 seit 2004 Arbeitsplatzgrenzwerte vor. Im Februar 2014 wurde der Allgemeine Staubgrenzwert (ASGW) für A-Stäube nochmals gesenkt, von 3,0 mg/m³ auf 1,25 mg/m³. Für E-Stäube gelten weiter 10 mg/m³. Die Grenzwerte entsprechen dem aktuellen Stand der arbeitsmedizinischen Forschung.