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Erste-Hilfe-Koffer

Im alltäglichen Arbeitsleben kommt es oft zu Unfällen und Verletzungen. In diesem Fall müssen Sie sofort handeln indem Sie schnelle und effektive Erstversorgung leisten. Mit dem passenden Verbandkasten sind Sie bestens vorbereitet und können somit Folgeschäden vermeiden und im Notfall Leben retten.

Die genormten Inhalte bei Erste-Hilfe-Koffern DIN 13157 und DIN 13169 unterscheiden sich, je nach Größe der Beschäftigten eines Betriebes. Außerdem erhalten Sie Erste-Hilfe-Koffer für spezielle Einsatzbereiche, wie z.B. Baustellen, Gastronomie, Schulen, Kindergärten sowie Kfz-Verbandkästen nach DIN 13164, Erste-Hilfe-Kasten für Sport sowie praktische Erste-Hilfe Taschen für unterwegs runden das Sortiment ab.

Weitere Informationen: Kaufberatung: Erste-Hilfe-Koffer, Häufige Fragen, Vorschriften

Für welche Betriebsart brauchen Sie die Erste-Hilfe-Ausrüstung?

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Kaufberatung: Erste-Hilfe-Koffer

Erste-Hilfe-Koffer in Betrieben müssen bei der Ausstattung bedacht werden und werden je nach berufsspezifischen Anforderungen ausgewählt. Ob Erste-Hilfe-Koffer, Verbandkästen oder Sets - im SETON Online-Shop finden Sie die passende Erstversorgung für Ihr Unternehmen. Somit sind Sie im Notfall bestens vorbereitet und überlassen beim Thema Erste-Hilfe nichts dem Zufall.

Verschiedene Nachfüllmaterialien für den Erste-Hilfe-Koffer

Der Inhalt eines Koffers sollte stets nach Vollständigkeit geprüft werden. Für angebrochene oder gerade verwendete Produkte aus dem Verbandkasten, haben Sie die Möglichkeit die passenden Nachfüllmaterialien für Erste-Hilfe-Koffer zu bestellen.

Ob einzelne Packungen aber auch einzelne Produkte - Erste-Hilfe-Koffer kaufen Sie bei SETON sowie das passende Nachfüllmaterial. Möchten Sie aber lieber den Verbandkasten Inhalt selbst zusammenstellen, gibt es den Erste-Hilfe-Koffer auch leer erhältlich und sie kombinieren je nach Verbrauchshäufigkeit und bestellen die Erste-Hilfe-Nachfüllsysteme.

Nachfüllmaterial separat bestellbar
Erste Hilfe Koffer mit Inhalt und Wandhalterung

Erste Hilfe Stationen - Für mehr Sicherheit im Unternehmen

Erste Hilfe Maßnahmen an einem Platz

Für bessere Sichtbarkeit bietet SETON Ihnen auch Erste-Hilfe Stationen, die Erste-Hilfe Maßnahmen an einem Platz mit sofortigem Handeln bieten. Sie erhalten nicht nur einen Koffer, sondern deutliche Hinweise über z.B. Ersthelfer, Prüffristen, Verbandbuch und Nachfüllmaterialien. Sie werden an die Wand montiert und somit braucht man nicht lange suchen, auch nicht fachkundige Mitarbeiter können sofort richtig handeln.

Bei den Erste Hilfe Notfall Sets erhalten Sie auch zusätzlich Sicherheitsinformationen dazu, die verständliche Anweisungen beinhalten, wie Sie bei verschiedenen Notsituationen handeln.

Nützliche Zusatzprodukte

Die Erste-Hilfe-Koffer bei SETON sind für den mobilen und stationären Einsatz geeignet und durch umlaufende Gummidichtung vor Staub und Feuchtigkeit geschützt. Nützliche Zusatzprodukte hierzu sind Wandhalterungen, Prüfsiegel, Kunststoffplomben, die in manchen Sets im Lieferumfang enthalten sind. Natürlich können aber auch alle Zusatzprodukte einzeln im SETON Online-Shop bestellt werden.

Zusätzlich nützliche Produkte, die in Betrieben nicht fehlen sollten, finden Sie unter Sanitätsraumausstattung und Defibrillatoren und Zubehör.

Häufig gestellte Fragen

Wieviele Erste-Hilfe-Koffer sind im Betrieb vorgeschrieben?

Die Arbeitsstätten-Regel ASR A4.3 konkretisiert die Anforderungen an Mittel und Einrichtungen zur Ersten Hilfe sowie an Erste-Hilfe-Räumen in den Betrieben. Inhalte von Erste-Hilfe Verbandkästen und erforderliche Anzahl und deren Bereitstellung sind fest geregelt. Dies hat Gültigkeit für alle Betriebe. Allerdings orientieren sich die Mengenvorgaben an den jeweiligen Gefährdungslagen und Sicherheitserfordernissen der einzelnen Gewerbeklassen.

Da sich beispielsweise an Büroarbeitsplätzen in der Regel weniger und harmlose Verletzungen ereignen als in Schweißwerkstätten, müssen dementsprechend auch weniger Verbandsstoffe bereitstehen.Konkret bedeutet das: Für Verwaltungs- und Handelsbetriebe mit geringer Unfallgefahr ist für bis zu 50 Mitarbeiter 1 kleiner Verbandskasten gesetzlich vorgeschrieben. Über 50 Mitarbeiter erfordern den großen Koffer, der einmal pro 300 Mitarbeiter vorhanden sein muss.

Wie hoch ist die Haltbarkeit von Erste-Hilfe-Kästen?

Verbrauchtes Material aus dem Verbandkasten Inhalt muss ersetzt werden. Ebenso müssen steril verpackte Materialien mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum ersetzt werden. Daher sollten regelmäßige Bestandskontrollen durchgeführt werden. Hilfreich sind Siegel und Prüfplaketten auf denen das Datum der nächst fälligen Inhaltsüberprüfung vermerkt wird. Pflaster und Verbandmaterial kann mit der Zeit die Klebewirkung verlieren, Einweghandschuhe können porös werden. Die einzelnen Bestandteile sind in praktischen Nachfüllpackungen erhältlich.

Einen guten Überblick über das verbrauchte Sanitätsmaterial liefert auch ein elektronisches oder papierbasiertes Verbandbuch, in dem alle Fälle von Erster Hilfe festgehalten werden. Jede Verletzung eines Mitarbeiters, auch die kleinste, muss dokumentiert werden. Für die Aufzeichnungen gilt eine Aufbewahrungspflicht von fünf Jahren. Nur so können Beschäftigte bei eventuell auftretenden Spätfolgen einen Anspruch auf Versicherungsleistungen nachweisen.

Für welche Einsatzbereiche gibt es Erste-Hilfe-Koffer?

Die Basisinhalte der vorgeschriebenen Erste-Hilfe-Koffer für Betriebe mit zusätzlich empfehlenswerten Ergänzungen je nach berufsspezifischen Anforderungen werden empfohlen. Je nach Verletzungen, die in den verschiedenen Bereichen variieren, bietet SETON Ihnen Erste-Hilfe-Koffer für die Baustellen, die Gastronomie, für Schulen, Kinder und für den Sport, u. a.

Diese beinhalten zusätzliche Produkte wie z. B. Augenspülungen, Replantat Notfallsets und bei Erste-Hilfe-Koffern für Kinder kindgerechte Größen und Abmessungen von Verbandstoffen. Auch im Straßenverkehr darf ein Verbandkasten Auto nicht fehlen. Die DIN 13164 legt den Inhalt für den Kfz Verbandskasten fest.Im SETON Online-Shop finden Sie verschiedene Erste-Hilfe-Koffer für das Auto.

Welche Verletzungen können Sie im Büroalltag mit Hilfe des Verbandkasten behandeln?

Auch wenn im Büro weniger gefährliche Arbeiten verrichtet werden als in herstellenden Betrieben, gehört es zu den Pflichten des Arbeitgebers zu ermitteln, welche Gefahren in einem Büro lauern. Zeitdruck, Stress, Gedankenlosigkeit und Routine können zu Unachtsamkeit führen. Verletzungen und Unfälle sind dann meist nicht weit. Aber auch gesundheitliche Probleme wie Bewusstlosigkeit, Nasenbluten, Asthmaanfälle, drohendem Ersticken und Herzinfarkt erfordern die nötige Versorgung und schnelle Hilfe.

Verletzungen im Büroalltag können z. B. sein:

  • Schnittverletzungen (Schere, Messer, Tacker, Brieföffner, Papier, Glas)
  • Stürze (Treppen, Stufen, Kabel, Papierkorb, Handtaschen, Wasserflaschen, falsches Schuhwerk, Teppich)
  • Stoßverletzungen (Schranktüren, Tische, Regale, herabfallende Gegenstände wie Ordner o. Küchenutensilien)
  • Verbrennungen/Verbrühungen (Herdplatten, Zigaretten, Wasserkocher, Kaffeemaschine)
  • Stromschläge (defekte Stecker, Geräte, Stromanschlüsse, Kabel)
  • Vergiftungen (Reinigungsmittel, Putzmittel, verdorbenes Essen)
  • Augenverletzungen (spitze Gegenstände, Schmutz, Papier, heißes Wasser, Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel)
  • Quetschungen (Türen, Fenster, Schränke, Schubladen)
  • Feuer (Kurzschlüsse, Funkenflug, Kerzen, falsche Mülltrennung z. B. Zigaretten und heiße Gegenstände in Papierkörben)

Gesetzliche Regelungen und Vorschriften

Die ASR A4.3 unterscheidet zwischen großen und kleinen Betriebsverbandkästen. Die Normen DIN 13157 (klein) und DIN 13169 (groß) sind vergleichbar und können als Basisfüllung gewertet werden. In Abhängigkeit von Art und Größe eines Betriebes sind gemäß DGUV Vorschrift 1 und ASR A4.3 eine bestimmte Anzahl an Erste Hilfe Einrichtungen bereitzuhalten.

Betriebsart Anzahl der Beschäftigten Kleiner Verbandskasten DIN 13157 Großer Verbandskasten DIN 13169
Verwaltungs- und Handelsbetriebe 1 bis 50 Beschäftigte 1
51 bis 300 Beschäftigte 1
301 bis 600 Beschäftigte 2
je 300 weitere Beschäftigte 1+
Herstellungs- und Verarbeitungsbetriebe 1 bis 20 Beschäftigte 1
21 bis 100 Beschäftigte 1
101 bis 200 Beschäftigte 2
je 100 weitere Beschäftigte 1+
Baustellen 1 bis 10 Beschäftigte 1
11 bis 50 Beschäftigte 1
51 bis 100 Beschäftigte 2
je 50 weitere Beschäftigte 1+

Die Rechtslage in Österreich ist vergleichbar mit der in Deutschland. Als Richtschnur gilt hier die ÖNorm Z1020. Es gibt kleine Füllungen (Typ 1) und große Füllungen (Typ 2).

ÖNorm Z1020 Mindestinhalt
Typ 1 Typ 2
Bis 5 Beschäftigte Bis 20 Beschäftigte

Für beide Normen gilt: je nach Ausdehnung der Arbeitsstätte können auch mehrere kleine Erste-Hilfe-Koffer angebracht werden. 1 großer Koffer nach DIN 13169 kann inhaltlich durch 2 kleine nach DIN 13157 ersetzt werden. Je nach Betätigungsfeld können die Basisfüllungen berufsspezifisch erweitert werden. Möglich sind zum Beispiel Atemmasken, Augenspüllösungen oder Pinzetten.

Auszug aus der Arbeitsstättenverordnung ArbStättV § 4 (5):
Der Arbeitgeber hat Mittel und Einrichtungen zur ersten Hilfe zur Verfügung zu stellen und diese regelmäßig auf ihre Vollständigkeit und Verwendungsfähigkeit prüfen zu lassen.

Auszug aus der DGUV Vorschrift 1 § 25/2 (ehemals BGV A1 § 25/2):
Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Mittel zur Ersten Hilfe jederzeit schnell erreichbar und leicht zugänglich in geeigneten Behältnissen, gegen schädigende Einflüsse geschützt, in ausreichender Menge bereitgehalten sowie rechtzeitig ergänzt und erneuert werden.