Verbandskasten für schnelle Hilfe im Betrieb

Ein Verbandkasten (ugs. Verbandskasten) enthält standardisierte Erste-Hilfe-Ausrüstung für die Versorgung von Verletzungen. In Notfallsituationen können Erste-Hilfe-Maßnahmen schwere Folgeschäden verhindern und Leben retten. Aus diesem Grund sollten Betriebe entsprechend ausgerüstet sein. Mit professionell ausgestatteten Verbandskästen können Mitarbeiter im Ernstfall schnell Erste-Hilfe leisten. Verbandskästen von SETON sind umfangreich nach den gültigen Vorschriften ausgestattet. Aus Sicherheitsgründen sind Betriebsstätten dazu verpflichtet sogenannte Erste-Hilfe-Einrichtungen, wie z.B. einen Erste-Hilfe-Koffer zur Verfügung zu stellen. Je nach Größe und Art des Unternehmens sind verschiedene Typen von Erste-Hilfe-Kästen bereitzustellen. Ab einer bestimmten Betriebsgröße und Mitarbeiterzahl gelten erweiterte Regeln, wobei zwei kleine Verbandskästen (DIN 13157) inhaltlich einen großen Verbandskasten (DIN 13169) ersetzen können. Gemäß Unfallverhütungsvorschriften BGV A5 und ASR A4.3 sind für verschiedene Arten von Betriebsstätten folgende Mindestanforderungen zu beachten:

DIN Verwaltungs- und Handelsbetriebe Herstellungs- und Verarbeitungsbetriebe Baustellen
Verbandskasten DIN 13157:   bis 50 Arbeitnehmer bis 20 Arbeitnehmer bis 10 Arbeitnehmer
Verbandskasten DIN 13169:   > 50 Arbeitnehmer (1x à 300 Beschäftigte) > 20 Arbeitnehmer (1 x à 100 Beschäftigte) > 10 Arbeitnehmer (1 x à 50 Beschäftigte)

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Weiterführende Informationen aus dem SETON Blog

Rettungskette – was tun bei einem Notfall

26.06.2019 11:33

Rettungskette – was tun bei einem Notfall

Im Notfall richtig handeln – darauf sollten Sie achten: Die Rettungskette zeigt, wie eine lückenlose Versorgung von Notfallpatienten funktionieren soll. Sie umfasst vier Bestandteile, die ineinander greifen. Sie beginnt am Ort des Geschehens mit dem Ersthelfer und endet in der Klinik. Heute in der Regel vorausgesetzt, zählten in der Vergangenheit die Absicherung und der Eigenschutz ebenfalls dazu. Es gilt: Die Rettungskette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

Jede Sekunde zählt: Erste Hilfe bei Augenverletzungen

25.10.2018 09:16

Jede Sekunde zählt: Erste Hilfe bei Augenverletzungen

Gesunde Augen sind ein äußerst wertvolles Gut. Gleichzeitig sind sie auch sehr verletzlich. Wenige Tropfen einer Lauge beispielsweise können die Hornhaut für immer trüben. Winzige Metallsplitter, die beim Sägen, Bohren oder Schleifen von Metall entstehen, können ins Auge eindringen, zu Entzündungen führen und im Extremfall den Verlust der Sehkraft bewirken. Allein bei der Berufsgenossenschaft für Bauwirtschaft (BG BAU) wurden 2016 fast 3500 meldepflichtige Arbeitsunfälle gezählt, bei denen die Augen der Beschäftigten verletzt wurden. Im selben Zeitraum verzeichnete die BG BAU sogar 34000 nicht meldepflichtige Augenverletzungen (meldepflichtig sind Unfälle, wenn die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Tage andauert).

Das Verbandbuch – Dokumentationspflicht und Monitoring von Erste-Hilfe-Leistungen

21.08.2018 14:35

Das Verbandbuch – Dokumentationspflicht und Monitoring von Erste-Hilfe-Leistungen

Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, sämtliche Erste-Hilfe-Maßnahmen in Folge von Arbeitsunfällen, Verletzungen am Arbeitsplatz oder Wegeunfällen zu dokumentieren. Dies erfolgt in der Regel durch Eintragungen in ein Verbandbuch. Im Verbandbuch müssen alle Vorgänge aufgezeichnet werden, in denen irgendeine Form von Erster Hilfe erforderlich war – vom Pflaster für einen leichten Schnitt in den Finger bis zum Abtransport eines Schwerverletzten. Ein Verbandbuch-Eintrag enthält alle wichtigen Informationen zum Hergang und Gesundheitsschaden, wie Datum, Uhrzeit und Ort, Angaben zum Verletzten und zur Verletzung und Ursachen, Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen bzw. der Behandlung sowie die Personalien von Ersthelfer, Arzt und anderen Beteiligten.

 

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